Photodynamische Therapie

Narbenfreie Entfernung von Hautkrebsvorstufen, oberflächlichen Basaliomen und aktinischen Keratosen

Die Photodynamische Therapie (PDT) ist ein sehr effektives Verfahren zur Behandlung von Hautkrebsvorstufen des weißen Hautkrebses (sogenannte aktinische Keratosen).

Wirkungsweise

Die biochemischen Hintergründe sind kompliziert. Eine Substanz namens 5-Aminolävulinsäure wird in Tumorzellen angereichert und durch Infrarotlichtbestrahlung aktiviert. Diese Aktivierung führt zur Zerstörung der Tumorzellen, wohingegen gesunde Zellen kaum geschädigt werden.

Ablauf der Therapie

Zunächst werden die betroffenen Hautareale gereinigt und abgetragen. Danach wird eine Creme mit 5-Aminolävulinsäure auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen und mittels eines lichtundurchlässigen Verbandes fixiert. In den folgenden 3 Stunden wirkt die Creme ein. Dann wird der Verband abgenommen. Die Hautpartien werden für 15 Minuten unter ärztlicher Beobachtung mit einer speziellen Infrarotlichtlampe bestrahlt. Danach wird meist etwas gekühlt. Die Behandlung wird i.d.R. 2x im Abstand von 3 Wochen durchgeführt.

Nebenwirkungen

Es kann je nach Schwere des Hautkrebsbefalls zu unterschiedlich starken Nebenwirkungen kommen. Diese reichen von einer einfachen und kaum merklichen Rötung bis zu starken Entzündungen, die eine Schmerzmedikation notwendig machen können. In der Regel wird die Behandlung aber gut vertragen.

Erfolgsaussichten

Die PDT hat sehr gute Erfolgsaussichten. Häufig haben Patienten über mehrere Jahre keine Probleme mehr mit den Hautkrebsvorstufen. Manchmal kann es aber auch schon nach kürzerer Zeit zu einem Rezidiv kommen. Auch hier bestimmt der Grad des Befalls vor der Therapie die Rezidivrate.