Hautkrankheiten

Ihre Haut - unsere Berufung!

Klassische Dermatologie

Die Haut ist das größte Organ des Menschen und hat vielfältige Funktionen. Verständnis für die physiologischen Vorgänge in der Haut sind wichtig für das Erkennen der vielfältigen Erkrankungen, die sich an der Haut zeigen. Wir in der Noris Dermatologie behandeln alle Hauterkrankungen nach den neuesten Erkenntnissen und mit den modernsten Methoden. Exemplarisch werden hier einige Krankheitsbilder und deren Behandlung besprochen.

 

Neurodermitis und Psoriasis

Neurodermitis und Psoriasis sind häufige dermatologische Krankheitsbilder, die meist chronisch verlaufen. Die Ursachen sind vielfältig und bedürfen einer genauen Untersuchung der Betroffenen. Da insbesondere Neurodermitispatienten an einer Vielzahl von Allergien leiden können, ist auch eine allergologische Abklärung sinnvoll. Während die Neurodermitis meist mit quälendem Juckreiz einhergeht und an den Beugen des Körpers lokalisiert ist, führt die Psoriasis zu auffallend stark schuppenden sogenannten Plaques besonders an den Streckseiten des Körpers. Beide Erkrankungen sind in der Regel durch einen erfahrenen Dermatologen gut zu unterscheiden.

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass die Psoriasis nicht nur eine Hauterkrankung ist, sondern auch andere Organe betreffen kann. Schon lange weiß man, dass viele Psoriasis-Patienten auch an einer besonderen Form der Gelenkentzündung, der sog. Psoriasisarthritis, leiden. Die Psoriasis ist aber auch ein wichtiger Risikofaktor für die Entstehung kardiovaskulärer Erkrankungen. Psoriasis-Patienten sollten deshalb auch immer in Bezug auf mögliche Begleiterkrankungen mituntersucht werden.

Die Behandlung von Neurodermitis und Psoriasis sollte immer auf den Hautzustand und die Umstände des einzelnen Patienten abstimmt sein. Von besonderer Bedeutung sind genaue Hautpflegeempfehlungen und eine enge Kooperation des Patienten mit seinem Hautarzt. In der Norisdermatologie wird zudem eine spezielle Lichttherapie angeboten (SUP Therapie), die die Abheilung von Krankheitsschüben beschleunigen kann. In seltenen Fällen sind systemische Therapien notwendig.

Akneerkrankungen

Der Akne liegt im allgemeinen eine Verhornungsstörung im Haarfolikel zugrunde. Diese Verhornungsstörung führt über Zwischenstadien zu bakterieller Besiedlung und Ausbildung entzündeter „Pickel“, die kosmetisch stören und durch ausgeprägte Entzündungsvorgänge Beschwerden hervorrufen können. Die Ursachen der Akne sind vielfältig. Dazu zählen insbesondere hormonelle Veränderungen – z.B. während der Pubertät oder aufgrund anderer Erkrankungen (z.B. polyzystische Ovarien). Medikamente und hormonelle Präparate (z.B. Muskelaufbau-Präparate) können ebenfalls akneähnliche Hauterkrankungen hervorrufen. Daher sollten Diagnose und Behandlung der Akne in den Händen erfahrener Dermatologen liegen. Zu den Behandlungsmöglichkeiten zählen spezielle Cremes und Gele, die an den verschiedenen Stadien o.g. Entzündung angreifen. In der Noris Dermatologie werden zudem medizinische Peelings angeboten, die dazu beitragen, die Akne auch langfristig im Griff zu haben.

Immunologische Erkrankungen

Es gibt eine Reihe Immunologischer Erkrankungen, die auch die Haut betreffen können. Dazu zählen die sogenannten Autoimmunerkrankungen, z.B. der Lupus Erythematodes, die Dermatomyositis oder die Sklerodermie. Einige Autoimmunerkrankungen gehen mit der Bildung von Blasen einher, so der Pemphigus vulgaris oder das bullöse Pemphigoid.

Das klinische Erscheinungsbild dieser Erkankungen ist sehr groß. Jede akute oder chronische Bildung von Blasen, das Auftreten von Hautverhärtungen oder unklare Hautverfärbungen sollten im Hinblick auf Autoimmunerkrankungen untersucht werden.